Archiv des Autors: Anne-Kristin Henker

Wieder einen Schritt weiter!

Julien hat eine neue Beinprothese bekommen.

Julien hat eine neue Beinprothese bekommen.

Viele Blogleser verfolgen seit Juli letzten Jahres das Schicksal der 12-jährigen Julien. Nach einem schweren Unfall mit einer Unterschenkelquetschung, Verletzung der Muskulatur und Ablederung der Haut musste Julien im vergangenen Jahr mehrere Wochen in Cagayan de Oro verbringen (hier und hier können Sie Bericht und Video erneut anschauen). Nachdem sie die langersehnte Operation bekommen hat und die Wunde gut verheilt ist, durfte das Mädchen wieder zurück in ihre Heimat, um die Schule zu besuchen (hier berichteten wir darüber).

Nun berichtete Dr. Martin Grau von Juliens erneuten Besuch in der Klinik auf Mindanao: „Sie ist zur Zeit wegen Interplast in Cagayan“, erzählt der

Ein Experte für die orthopedische Rekonstruktion könnte Julien weiterhelfen.

Ein Experte für die orthopedische Rekonstruktion könnte Julien weiterhelfen.

deutsche Langzeitarzt. Die Experten von Interplast sollten sich Juliens Leiden anschauen. Doch leider erfolglos: „Die können aber da nichts machen. Die Haut war ja schon plastisch gedeckt.“ Dr. Martin Grau, der Julien gerne weiterbehandeln möchte, ist derzeit etwas hilflos: „Es geht jetzt eher um die orthopädische Rekonstruktion. Dafür haben wir noch niemanden gefunden.“

Eine Erleichterung konnte er ihr jedoch verschaffen. „Inzwischen hat sie letzte Woche bei uns eine neue Beinprothese bekommen, weil die alte gescheuert und gedrückt  und neue Wunden hervorgerufen hatte. Sie sind jetzt geheilt“, freut sich der Arzt.

Bleibt zu hoffen, dass sich langfristig eine gute Lösung für Julien findet!

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Neuigkeiten von Julien

Julien wurde mittlerweile operiert.

Julien wurde mittlerweile operiert.

Im Juli und August haben wir vom Schicksal der 12-Jährigen Julien aus Cebu berichtet, die seit einem Unfall nicht mehr richtig gehen konnte und monatelang auf eine passende Operation in Cagayan de Oro wartete. (Hier und hier können Sie die Berichte über sie noch einmal lesen und den kleinen Film über sie anschauen.)

Mittlerweile wurde Julien operiert. “Juliens Hautablederung wurde plastisch gedeckt und ist gut angeheilt. Sie hat dennoch in jenem Hautbereich eine Überempfindlichkeit bis zu leichten Schmerzen, braucht aber keine Medikamente mehr”, berichtete Dr. Martin Grau vom German Doctors Hospital in Cagayan de Oro vor wenigen Wochen. “Eine Korrektur der Fußstellung ist momentan schwierig, da uns der entsprechend erfahrene Gefäßchirurg fehlt”, erzählt er weiter und berichtet von den aktuellen Schwierigkeiten: “Der hiesige Orthopäde will drei Jahre bis nach der Pubertät warten und dann eine Unterschenkelamputation machen, um eine Prothese ansetzen zu können. Diese Option gefällt uns gar nicht.”

Julien kann wieder ohne Schmerzen auftreten.

Julien kann wieder ohne Schmerzen auftreten.

In den letzten Wochen wurde ein orthopädischer Schuh angepasst, mit dem Julien nun ihr Bein wieder belasten und zunächst wieder ein paar Muskeln entwickeln kann. “Die Wunde ist sehr gut verheilt und sie sagte heute klar, das sie keinerlei Schmerzen mehr hat”, freut sich Dietmar Schug, der Koordinator für Ärzte für die Dritte Welt auf den Philippinen, Anfang dieser Woche. Julien kann nun erst einmal wieder nach Hause zurück, auf die Insel Cebu, wo sie nicht nur ihre Freunde wiedersehen, sondern auch wieder zur Schule gehen kann. “Sie wird sich in sechs Monaten sich wieder bei uns melden – in der Zwischenzeit hat sie natürlich Kontakt zu unserem Team in Cebu”, so Dietmar Schug. “Im nächsten Jahr wird dann vielleicht die Operation in Angriff genommen werden.” Auch Dr. Martin Grau formuliert das Fernziel für Julien ganz klar: “Auf einen deutschen Gefäßchirurgen warten, der hier mitoperieren kann, um den Fuß zu richten.”

Eine langwierige Prozedur für Julien, die hoffentlich auch noch erfolgreich abgeschlossen werden kann.

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Eine Stippvisite auf den Payatas

Kurz bevor mein Aufenthalt hier auf den Philippinen zu Ende ist, habe ich gemeinsam mit meinem Mann Robert Henker, der sechs Wochen lang als Arzt in Cagayan de Oro und auf Rolling Clinics taetig war, die Gelegenheit, im Armenviertel Payatas in Quezon City vorbeizuschauen – sowohl im Slum und auf der Müllhalde wie auch in der Ambulanz, die Ärzte für die Dritte Welt – German Doctors hier betreibt.

Dr. Huber hält Sprechstunde auf den Payattas

Dr. Huber hält Sprechstunde auf den Payattas

Dort arbeitet derzeit Projektarzt Erwin Huber. Der deutsche Arzt ist seit dreieinhalb Wochen hier und derzeit etwas erkältet. Aber bei über 100 Patienten, die täglich in seine Sprechstunde kommen, kann er es sich nicht leisten, eine Erkältung im Bett auszukurieren, sagt er lachend und mit gebrochener Stimme.

„Die meisten Patienten hier leiden unter Erkrankungen der Atemwege“, erzählt der deutsche Arzt. „Es kommen auch jeden Tag viele Menschen, unter ihnen sehr viele Kinder, die sich Verletzungen durch ihre Arbeit mit oder auf dem Müll zugezogen haben – zum Beispiel Schnittverletzungen an Füßen oder Beinen.“ Das ist nicht verwunderlich – schließlich wohnt und arbeitet der überwiegende Teil der Patienten direkt neben oder auf der Müllkippe.

Die Payatas: Das Armenviertel liegt direkt neben der Müllkippe.

Die Payatas: Das Armenviertel liegt direkt neben der Müllkippe.Die Ambulanz, die die German Doctors hier betreiben, liegt mitten im Slum neben der größten Müllkippe Manilas. Payatas ist eigentlich eine Stadt mit mehr als 200 000 Einwohnern, der Name wird aber häufig gleichgesetzt mit der Müllkippe, die sich hier befindet. Hier bringen jeden Tag 530 LKW insgesamt 1.200 Tonnen Müll aus Manila, Quezon City und Umgebung.53% der Menschen, die in Payatas leben, arbeiten direkt auf der Müllkippe – als Security, Müllfahrer, Einweiser der LKW und Helfer („Baleros“), Sortierer, Helfer in Muellsammelstellen. Das ist die offizielle Zahl, die wir bei unserem Besuch auf der Müllkippe bekommen. Inoffiziell sind es jedoch viele, viele Menschen mehr, auch Kinder, die illegal direkt auf der Müllkippe arbeiten, oder außerhalb den Müll sortieren oder Junkshops betreiben – Müllsammelstellen von Zwischenhändlern, die den sortierten Müll an Fabriken weiterverkaufen. Nachdem im Juli 2000 bei einem Rutsch der Müllkippe viele Menschen ihr Leben verloren, verbot die Regierung offiziell die Kinderarbeit auf der Müllkippe, Security-Guards überwachen die offiziellen Eingänge. Bis heute gibt es jedoch viele „Jumper-Boys“, die auf die LKWs aufspringen und so auf die Müllkippe gelangen oder sich durch den zerlöcherten Zaun Eingang verschaffen und so weiterhin dort arbeiten.Auf den sechs offiziellen Müllsortierstellen auf der Müllkippe arbeiten jeweils 75 Menschen.

Viele Eltern bringen den gesammelten Müll mit nach Hause, wo die gesamte Familie samt Kleinkindern beim Sortieren mit anpacken muss. Das ist nötig, damit eine Familie hier überleben kann und, je nach Menge, Art und Qualität des Mülls, 200 bis 350 Pesos am Tag verdient, das sind umgerechnet zwischen 3,30 Euro und ca. 5,90 Euro. Den sortierten Müll verkaufen die „garbager“ oder „scavenger“, wie sich die Müllsammler nennen, an die Junkshops. Bezahlt wird nach Gewicht und nach Müllsorte: So bekommen die Müllsortierer für ein Kilo Plastik zwar nur 8 Pesos, während ein Kilo Kupferdraht bereits über 200 Pesos einbringt. Jedoch gibt es zum einen weniger Kupferdraht innerhalb des Mülls, zu dem sie Zugang haben, zum anderen ist es vergleichsweise viel aufwändiger, diesen zu sammeln.

Kinder sortieren Müll

Kinder sortieren Müll

Bei unserem Besuch über die Müllkippe und durch den Slum sehen wir immer wieder Kinder, die in den Hinterhöfen Müll sortieren. Es stinkt nach Müll und Rauch, Abflüsse sind mit Müll verstopft, die Wege aus Schlamm und Abfall. Zwischendrin immer wieder Kinder, die arbeiten, spielen, schauen.

„Außerdem gibt es hier sehr viele unterernährte Kinder“, erzählt German Doctor Erwin Huber.

Mehr als 100 Patienten warten täglich auf die ambulante Sprechstunde.

Mehr als 100 Patienten warten täglich auf die ambulante Sprechstunde.

„Allein heute habe ich schon drei in der Sprechstunde gehabt.“ Nach dem, was wir bei unserem Rundgang erlebt haben, ist das nicht verwunderlich. Im angeschlossenen Tuberkulosezentrum, dem DOTS-Center, werden derzeit 58 Patienten, darunter acht Kinder, therapiert. Leider kann sowohl die Visite des Kurzzeitarztes als auch die Tuberkulosetherapie nur ambulant erfolgen – eine Krankenstation gibt es hier nicht.

Gut, dass die Männer, Frauen und Kinder, die hier unter menschenunwürdigen Bedingungen ihr Leben meistern, eine Anlaufstelle für akute Leiden haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein abenteuerlicher Weg zur Operation

„Ich bin so froh, dass Rosebelle ihre Operation bekommt!“, freut sich German Doctor Robert Henker. Denn bevor dies möglich war, hatte er so einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten! Nicht, um eine Operation in die Wege zu leiten, sondern, um die fünfjährige Rosebelle und ihre Mutter Marina von der Notwendigkeit der Operation und dem Aufenthalt in einem Krankenhaus zu überzeugen.

Die fünfjährige Rosebelle hat eine angeborene inkomplette Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte.

Die fünfjährige Rosebelle hat eine angeborene inkomplette Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte.

Rosebelle ist mit einer unvollstaendigen Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte, umgangssprachlich auch „Wolfsrachen“ genannt, zur Welt gekommen. Diese Fehlbildung ist hier auf der philippinischen Insel Mindanao keine Seltenheit: Fast wöchentlich stellen sich zumeist sehr junge Patienten in einer der Sprechstunden der Ärzte für die Dritte Welt – German Doctors vor. Dann vereinbaren die deutschen Ärzte mit den Eltern einen Termin für die kostenfreie operative Versorgung und Beseitigung dieser Spalte – meist im Baby- oder Kleinkindalter. Dies ist kein gefährlicher Eingriff, doch er hat einen großen Effekt: die Spalte wird geschlossen, plastisch gedeckt und die Patienten können danach ganz normal essen, trinken und aufwachsen – denn auch die Stigmatisierung durch die offene Spalte mitten im Gesicht ist dann verschwunden. Der Aufenthalt im Krankenhaus dauert bei einem komplikationslosen Verlauf circa sieben bis neun Tage.

Das German Doctors Team nach einer dreistündigen Wanderung ins nächste Dorf (v.l.n.r.): Fahrer Nazar, Arzt Robert Henker, Area-Koordinatorin und Übersetzerin Gaga, Schwester Nancy.

Das German Doctors Team nach einer dreistündigen Wanderung ins nächste Dorf (v.l.n.r.): Fahrer Nazar, Arzt Robert Henker, Area-Koordinatorin und Übersetzerin Gaga, Schwester Nancy.

Robert Henker fand die fünfjährige Rosebelle während seiner Rolling Clinic Tour im weit abgelegenen Bergdorf Sinaysayan im Gebiet von Kitaotao. Die nächste befahrene Straße ist sechs Stunden Fußweg entfernt, zum nächsten Krankenhaus, das diese Operation anbietet, sind es weitere sechs Stunden mit dem Bus.

„Ihre Mutter wollte zunächst überhaupt nichts von einer Operation wissen. Bereits drei Mal hatte ein German Doctor sie ins Krankenhaus überwiesen, ihre Mutter nahm diese Überweisungen jedoch nie wahr.“, erzählt der German Doctor. „Rosebelle konnte trotz der Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte Nahrung aufnehmen und hat fünf Jahre lang überlebt. Warum sollte die Familie sie jetzt operieren lassen?“ Auch dieses Mal stellte die Mutter ihr Kind nur wegen Husten und Schnupfen vor.

Das Mädchen konnte zwar bisher scheinbar relativ problemlos essen und trinken. Allerdings ist Rosebelle durch die Spalte rein äußerlich entstellt und stigmatisiert. In einigen Jahren würde sie vermutlich nur schwerlich einen Mann finden und somit eine Familie gründen können – was wiederum bedeuten würde, dass sie lebenslang bei ihrer Familie leben müsste und von dieser abhängig wäre.

Die vom German Doctor geforderte Operation hat weitreichende Konsequenzen für die Familie. Zum einen müssen die Mutter oder der Vater das Kind in die Klinik begleiten, das heißt, sie können sich nicht um ihre weiteren Kinder kümmern. Und Rosebelles Eltern haben insgesamt zehn Kinder! Da muss wohl überlegt sein, ob es möglich ist, dass ein Elternteil für unbestimmte Zeit abwesend ist. Zum anderen haben die Eltern und auch Rosebelle das kleine Bergdorf noch nie verlassen! Wie sollten sie den weiten Weg finden, die stundenlange Fahrt in einem Bus selbst unternehmen und sich auch noch in einer 800 000 Einwohner-Stadt wie Cagayan de Oro, in der die Operation stattfinden sollte, zurechtfinden? Dann noch die Ungewissheit, wie lange Rosebelle im Krankenhaus auf die Operation warten müsste – denn dies kann sich unter Umständen über mehrere Wochen hinziehen. Und nicht zu vergessen, Mutter und Kind müssen auch wieder den langen Weg in die Heimat zuruecklegen.

Area-Koordinatorin Gaga (re.) in Sinaysayan im Gespräch mit Mutter Marina.

Area-Koordinatorin Gaga (re.) in Sinaysayan im Gespräch mit Mutter Marina.

„Area-Koordinatorin Gaga, die die Rolling Clinic Sprechstunden im Ort organisiert, und ich haben lange mit den Eltern gesprochen“, erzählt der German Doctor weiter. „Nachdem ich all meine Überzeugungskunst eingesetzt und ein Versprechen abgegeben habe, hat die Familie schließlich eingewilligt.“

Robert Henker bot Mutter und Kind an, sie im Auto des Rolling Clinic Teams mit nach Cagayan de Oro zu nehmen und die Rückfahrt für sie zu organisieren. Und er musste der Familie versprechen, dass Mutter und Kind in spätestens zwei Wochen wieder zurück zu Hause sein werden. „Sonst hätten sich die Eltern nicht darauf eingelassen. Sie wollten den Vater nicht mit neun Kindern für unbestimmte Zeit alleine lassen“, erklärt Robert Henker. „Da muss man schon immer abwägen, was man empfiehlt – was bringt es, wenn zwar ein Kind die notwendige Operation bekommt, aber dafür in der Zeit zwei andere Kinder vielleicht krank werden und ohne die Fürsorge ihrer Mutter möglicherweise sogar sterben können.“

Es wurde vereinbart, dass die „Lula“, die Großmutter der Familie, sich in der Zeit gemeinsam mit dem Vater um die anderen Kinder kümmern würde. Auch die Area-Koordinatorin Gaga und die örtlichen Gesundheitsarbeiter würden während der Abwesenheit der Mutter ein Auge auf die Familie werfen.

Neben dem German Doctors Team, Mutter und Patientin müssen fünf mit Medikamenten bepackte Pferde über Berge, Täler und Flüsse zum Jeep wandern.

Neben dem German Doctors Team, Mutter und Patientin müssen fünf mit Medikamenten bepackte Pferde über Berge, Täler und Flüsse zum Jeep wandern.

German Doctor Robert Henker koordinierte per Handy das „Projekt Rosebelle“ mit Phlippinen-Koordinator Dietmar Schug und bekam das „OK“: Rosebelle würde sowohl in kürzester Zeit einen OP-Termin bekommen als auch innerhalb von zwei Wochen wieder nach Hause kommen.

Nun galt es, das Unternehmen in die Tat umzusetzen. Tatsächlich standen Mutter Marina und Rosebelle mit einer gepackten Tasche am nächsten Morgen zum Aufbruch bereit. Es wurde die notwendige „social survey“ durch die Koordinatorin Gaga durchgeführt, also der Check, ob die Familie wirklich bedürftig ist und damit von den German Doctors kostenfrei behandelt wird. Schließlich konnte es losgehen. „Zu unserem Jeep waren es jedoch drei Stunden abenteuerlicher Fußweg“, beschreibt Robert Henker den ersten Teil der Reise.

Der Weg zum Jeep führt über einen Fluss – den das Team einzeln und nacheinander (hier: Schwester Nancy) dem Rücken eines Carabaos passiert.

Der Weg zum Jeep führt über einen Fluss – den das Team einzeln und nacheinander (hier: Schwester Nancy) dem Rücken eines Carabaos passiert.

Das German Doctors Team, fünf mit Medikamenten bepackte Pferde, Mutter und Patientin mussten somit zunächst über Berge und Täler wandern und – einzeln und nacheinander –  auf dem Rücken eines Carabao-Ochsen – einen Fluss überqueren. Das eigentliche Abenteuer für Mutter und Tochter begann jedoch mit dem Einsteigen in den Jeep. „Die beiden haben noch nie vorher in einem Auto gesessen“, erzählt Robert Henker. „Die arme Mutter litt die gesamte Fahrt lang unter Übelkeit und Erbrechen!“

Im Krankenhaus angekommen stellte der German Doctor im Gespräch mit Langzeitarzt Dr. Martin Grau und Koordinator Dietmar Schug nochmals sicher, dass Rosebelle so schnell wie möglich operiert wird. Und so war es: Bereits am nächsten Tag wurde Rosebelle schon ins Krankenhaus aufgenommen und von der behandelnden Chirurgin gesehen. Ein OP-Plan wurde erstellt und die Operation schon für den kommenden Tag veranschlagt – ein keinesfalls alltäglicher, sondern glücklicher Umstand – sowohl für die Patientin, als auch für die gesamte Familie.

Rosebelle und Mutter Marina warten auf die Operation.

Rosebelle und Mutter Marina warten auf die Operation.

Hier besuchen Robert Henker und ich Rosebelle und ihre Mutter kurz vor dem Ende unseres Projektaufenthaltes in Cagayan de Oro. Die kleine Patientin schläft gerade. „Ich bin zum ersten Mal in einer Großstadt und in einem Krankenhaus“, erzählt uns Mutter Marina aufgeregt. „Und ich vermisse meinen Mann Rohelio und meine Kinder.“ Ich bitte sie, sie aufzuzählen, und ohne zu stocken, nennt sie mir Namen und Alter: Ramel (20), Rochilin (18), Realin (16), Rohelio Junior (15), Rosemary (13), Rexter (11), Aljey (10), Rodele (8), Rosebelle (5) und Gerald (1,5).

Rosebelle direkt nach der Operation. Die Narbe wird spaeter kaum noch sichtbar sein.

Rosebelle direkt nach der Operation. Die Narbe wird spaeter kaum noch sichtbar sein.

Eine Woche nach unserem Besuch an ihrem Krankenbett erhalten Robert Henker und ich die freudige Nachricht und auch ein Foto von Dr. Martin Grau. „So schnell kann es gehen: Rosebelle wurde erfolgreich operiert und ist genesen. Wir haben sie, 12 Tage nach der Aufnahme, in einen Bus gesetzt. Mittlerweile müsste sie schon wieder zu Hause angekommen sein.“

Das freut uns sehr! „Ich kann nur jedem German Doctor, der auf Rolling Clinic geht, empfehlen, die Patienten nicht einfach zu überweisen oder sie anzuweisen, zu einem bestimmte Arzt zu gehen. Sondern vielmehr auch zu prüfen und zu hinterfragen, ob es für die Familie überhaupt möglich ist, das Empfohlene umzusetzen“, fasst Robert Henker rückblickend seine Erfahrungen zusammen. „Die philippinische Mentalität gebietet es den Patienten, niemals eine Anweisung des German Doctors offensichtlich abzulehnen. Wenn eine Familie trotz Zusage gegenüber dem Arzt zwei- oder dreimal einer Überweisung nicht nachgekommen ist, sollte man genauer nachfragen und ihr keinesfalls Vorhaltungen machen. Nach meiner Erfahrung ist es wichtig, sich – sofern möglich – viel Zeit für die Patienten zu nehmen und freundlich aufzutreten, um manchmal die Patienten mit viel Gefühl förmlich zu ihrem Glück zu zwingen! Im eben dargestellten Fall wäre Rosebelle niemals operiert worden, wenn das gesamte Team sich nicht zwei bis drei Stunden für sie und ihr Schicksal Zeit genommen hätte.“

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Sprechstunde bei den Ärmsten der Armen

Mittwochs macht die Rolling Clinic von Cebu der Ärzte für die Dritte Welt – German Doctors Station auf der Umapad Mandaue Dumpsite, einer riesigen Müllkippe. Ein Ort, der mich sehr schockiert hat. Aber sehen Sie selbst.

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Was macht Dich glücklich? – Teil 4 der Miniserie

Auf diese Frage reagieren die Menschen, mit denen ich hier auf den Philippinen bei Rolling Clinics, bei Dorfbesuchen oder in Krankenhäusern spreche, ganz unterschiedlich. Einige wissen spontan eine Antwort und freuen sich, sie mir zu sagen. Andere verstehen den Inhalt meiner Frage kaum. Manchmal müssen sie lange überlegen, reden einige Minuten mit einer Nachbarin oder (falls vorhanden) einer Übersetzerin. Einige können mit der Frage gar nichts anfangen, wieder andere assoziieren einen Wunsch oder Traum damit.

Jede und jeder definiert die Frage ganz individuell und gibt seine persönliche Reaktion und Antwort darauf.

Marquesa (15)

Marquesa (15)

„Ich kann nur sagen, was mich glücklich machen würde: Wenn ich die Highschool weitermachen könnte. Ich würde so gerne Krankenschwester werden.“

Marquesa (15)

Marquesa hat ein hartes Schicksal: Kurz nachdem ihr Vater die Familie verließ und in die Stadt zog, wurde er erschossen. Vor fünf Jahren starb auch ihre Mutter. Sie und ihre drei Brüder leben seitdem bei einer Tante. Marquesa muss nun täglich auf der Farm und im Haushalt mithelfen, damit die Familie über die Runden kommt. Zur Schule gehen kann sie nicht mehr, dazu reicht das Geld nicht. Wegen ihres angeborenen Herzfehlers war sie schon drei Mal im German Doctors Hospital in Valencia und kommt auch regelmäßig zu den Rolling Clinic Sprechstunden.

Meine Frage auf Englisch versteht sie zwar. Eine Antwort auf Englisch zu geben, fällt ihr jedoch sehr schwer. Daher schreibe ich ihr meine Frage auf ein Blatt und gebe ihr zu verstehen, dass sie die Antwort in Visayan darunter schreiben kann. Dazu braucht sie sehr lange. Aber – sie schafft es und gibt mir ihre Antwort.

Riza Mae (17)

Riza Mae (17)

„Ich liebe Kochen! Am liebsten koche ich Gemüse mit Kokosmilch.“

Riza Mae (17)

Riza Mae kommt mit der vier Monate alten Windel, ihrem ersten Kind, regelmäßig zu den Mother’s Classes. Sie lebt noch bei ihrer Familie in einem Küstenort 65 Kilometer von Cagayan de Oro auf Mindanao entfernt.

Rofine (46)

Rofine (46)

„Mich macht glücklich, dass ich einen Job habe und für die German Doctors arbeiten kann.“

Rofine (46)

Rofine arbeitet schon seit 23 Jahren für die Ärzte für die Dritte Welt – German Doctors. Derzeit ist er als Übersetzer für die deutschen Ärzte in Buda eingesetzt. Er ist mit Leib und Seele bei der Arbeit. „Ich habe schon viele Ärzte kommen und gehen gesehen, viele kennengelernt“, sagt er. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Seine Frau ist herzkrank und wird demnächst operiert. Das nimmt ihn ziemlich mit. „Meine Frau kriegt gerade die meiste Aufmerksamkeit, da kommen die Kinder manchmal etwas zu kurz.“

Teresita (47)

Teresita (47)

„Ich bin glücklich, weil Gott mir alles schenkt, was ich zum Leben brauche: ich bin gesund und auch finanziell habe ich das Nötigste. Ich führe ein einfaches Leben, aber für mich bedeutet das Glück.“

Teresita (47)

Teresita ist seit 26 Jahren Hebamme im Bergland von Cabanglasan auf Mindanao. Sie hat zwei erwachsene Töchter und einen Sohn sowie zwei Enkelkinder. Sie ist seit 27 Jahren verheiratet. Ihr Mann ist Reisbauer. Ihr größter Wunsch ist es, dass irgendwann ihrem Sohn Joshua Jean geholfen werden kann: Er hat einen angeborenen Herzfehler und wohnt deshalb noch zu Hause.

Avito (74)

Avito (74)

„Mich macht glücklich, dass ich drei Mal am Tag etwas zu essen habe.“

Avito (74)

Avito ist Witwer. Er hat sein Leben lang als Bauer in den Bergen von Bukidnon auf Mindanao verbracht und Mais angebaut. Von seinen zwölf Kindern sind bisher nur drei verheiratet, das macht ihn traurig. Ob er noch einen Wunsch hat? Nein. Meine Übersetzerin schlägt ihm vor „Vielleicht eine neue Frau?“ Er lacht – nein, auch dies nicht mehr.

Zur Sprechstunde der Ärzte für die Dritte Welt – German Doctors kommt er wegen seiner Zahnschmerzen. Da kann ihm leider heute nicht geholfen werden.

 

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Suzana’s Geschichte

Bei meinen Touren mit der rollenden Klinik von Cebu bin ich mit vielen Patienten ins Gespräch gekommen und habe mehr über sie und ihr Leben erfahren. Und letztendlich auch darüber, warum sie die Sprechstunde der Ärzte für die Dritte Welt – German Doctors brauchen und nutzen.

Suzana hat eine fortgeschrittene Form der "Goiter".

Suzana hat eine fortgeschrittene Form der "Goiter".

Stellvertretend für viele weitere will ich an dieser Stelle die Geschichte von Struma-Patientin Suzana erzählen.

Suzana fällt auf – sie hat eine riesige Schwellung direkt unter ihrem Gesicht – das Ergebnis einer jahrelangen unbehandelten Schilddrüsenfunktionsstörung.

Aber nicht nur wegen ihres Aussehens werde ich auf sie aufmerksam, sondern komme mit ihr eher zufällig ins Gespräch. Als ich mich mit einem alten Mann unterhalte, versucht sie bei der Übersetzung zu helfen. Dabei lacht sie sehr viel und hat eine auffällige positive Ausstrahlung.

Suzana ist 50 Jahre alt, hat zwei Kinder und ist geschieden. „Mein Mann hat sich von mir getrennt und eine neue Frau geheiratet, als mein Hals wegen des Strumas immer dicker wurde“, erzählt sie traurig. „Aber das hat auch Gutes,“ fügt sie hinzu. Ihr Mann kam abends oft alkoholisiert nach Hause, schlug seine Frau und die Kinder. „Alles machte ihn verrückt!“, sagt Suzana. „Ich habe mit ihm geredet, wenn er nüchtern war, aber das hat nichts gebracht.“ Sie wusste sich nicht anders zu helfen als jeden Sonntag in die Kirche zu gehen und zu beten, „dass alles gut wird“.

Suzana hatte vor einigen Jahren ein Geschäft, in dem sie Reis verkaufte. Danach war sie lange Zwischenhändlerin für Kosmetikprodukte. Bei ihren Bestellungen musste sie stets in Vorkasse treten. Als einige Kunden die bestellte Ware nicht mehr abholten und somit auch nicht bezahlten, wurde die Lage für sie brenzlig. Hinzu kam, dass ihr Mann ständig das Geld, das sie mit ihren Geschäften für die Familie verdiente, für Alkohol ausgab. So konnte sie nicht mehr bezahlen und musste auch ihr zweites Geschäft aufgeben. Bis heute hat sie keine Arbeit mehr gefunden. Nach und nach verkauft sie ihr ohnehin schon wenig Hab und Gut, kürzlich ihren kleinen Gaskocher, um etwas zu essen für sich und ihre Kinder zu kaufen.

Wie ist das Leben für sie, frage ich. „Eigentlich sehr schwierig und schlecht. Aber ich versuche immer zu lachen und stark zu sein!“ Das glaube ich ihr aufs Wort. Denn während des gesamten Gespräches verfällt sie nicht in Selbstmitleid. Sondern lacht, versucht an allen Dingen etwas Positives zu sehen.

„Weißt du“, fährt sie fort, „Ich gehe immer in die Kirche und bete zu Gott. Ich vertraue auf ihn. Das gibt mir die Kraft, mit allen Problemen und Herausforderungen klarzukommen.“

Am liebsten würde sie wieder ein kleines Geschäft eröffnen und ihr eigenes Geld verdienen. Doch dazu fehlt ihr das entsprechende Startkapital.

Im Moment versucht sie, eine Operation zu bekommen, um sich ihr Struma operieren zu lassen. Dann will sie weitersehen. „Es liegt in Gottes Hand. Ich tue, was ich kann.“

 

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Ein Luftballon zum Glücklichsein

Omang freut sich

Omang freut sich

Auf die Frage „Was macht Dich glücklich?“ habe ich während der Rolling Clinic Sprechstunden auf Mindano viele Antworten und Reaktionen von den Patienten und Mitarbeitern der Ärzte für die Dritte Welt bekommen. Dem kleinen Omang brauchte ich diese Frage nicht zu stellen.

Der Dreijährige ist als fünftes Kind seiner Eltern in den Bergen von Cabanglasan geboren. Seine Mutter und sein Vater gehören zur indigenen Bevölkerung, den Umayamnun. Bis vor Kurzem lebte die Familie einige Fußweg-Stunden vom nächsten Dorf entfernt. Da seine Geschwister nun die Grundschule besuchen, zog die Familie in ein Dorf nahe Cananga-an.

Omang wird von seiner Mutter Ay Ay zur Rolling Clinic Sprechstunde gebracht. Ay Ay fällt unter allen Patienten auf: durch ihr indigenes Aussehen, ihre extrem abgetragene Kleidung und besonders durch die Betelnuss, die sie auf ihren Lippen trägt. „Meine Kinder fragen ständig nach Geld für Essen, doch ich habe keines“, erzählt sie. Auch über meine Übersetzerin kann ich leider nicht herausfinden, wovon die Familie eigentlich lebt. Was ich jedoch sehen kann ist: Sie sind arm, der Kleine wirkt vernachlässigt.

Nach der Untersuchung bekommt Omang von German Doctor Robert Henker sein vielleicht erstes Spielzeug – einen Luftballon. Und wie er sich darüber freut, rührt mich sehr. Die zusammengeschnittene Situation dauerte in Echtzeit mehr als 15 Minuten und mag vielleicht etwas merkwürdig erscheinen und Omang ist sicher auch ein besonderes Kind, es zeigt jedoch einen Jungen, der gerade Glück empfindet – da bin ich mir sicher. Zwei Minuten Glück zum Anschauen – hier:

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Stillen – nicht nur wegen Geldmangels

Der letzte Beitrag meiner kleinen Serie zum Thema „Stillen“ anlässlich der World BreastfeedingWeek 2011 kommt direkt von denen, die damit täglich zu tun haben: als Mütter, Hebamme oder Arzt.

Zu den Sprechstunden der Rolling Clinics kommen sehr viele Frauen mit ihren Babys. Viele stillen ihre Kinder während des Wartens oder sogar während der Untersuchung. Ihre Meinung zum Thema „Breastfeeding“ sowie die Herausforderungen, auf die Hebamme Teresita Manatad und das Ärzte für die Dritte Welt – German Doctors Team treffen, habe ich während einer zehntätigen Rolling Clinic Tour Anfang August in verschiedenen Sprechstunden im Bereich Cabanglasan auf Mindanao eingefangen.

 

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Die Frage nach dem Glück – Teil III

Patienten der Rolling Clinics der Ärzte für die Dritte Welt – German Doctors auf Mindanao und in Cebu haben mir Rede und Antwort gestanden auf die für manche nicht allzu leichte Frage, was sie glücklich macht.

Conception (61) mit Enkel Joever

Conception (61) mit Enkel Joever

“Mich macht gerade glücklich, dass mein Enkel Joever auf die Liste für die Nasen-Gaumenspalten-Operationen aufgenommen wurde! Sein Operationstermin ist im November!”

Conception (61) und Enkel Joever (2)

Conception ist Bäuerin in Manipis, einem Dorf in den Bergen nahe Cebu.

Janice (14)

Janice (14)

“Ich möchte unbedingt einmal Nonne werden. Wenn ich das geworden bin, dann bin ich glücklich.”

Janice (14)

Janice wohnt in den Bergen von Bukidnon im Dorf Bubonawan. Von dort aus muss sie jeden Tag ins Tal hinab und durch einen Fluss laufen, um zu ihrer Schule zu kommen. Denn die ist circa acht Kilometer von ihrem Dorf entfernt. Für jede Strecke braucht sie ungefähr eineinhalb Stunden! Wenn das Wasser des Flusses zu hoch ist, gibt es keinen Weg für sie, zum Unterricht zu gelangen, denn die nächste Brücke ist viel zu weit entfernt. Ihr Lieblingsfach ist MAPEH (das bedeutet„Music, Arts, Physical Education andHealth“ – ein Fach, in dem Musik, Kunst, Sport und Gesundheit gelehrt wird). Singen macht ihr am meisten Spaß. Ihr Lieblingslied heißt „Find me faithful“. Der Glaube ist ihr sehr wichtig. Sie kommt wegen Rückenschmerzen in die Sprechstunde.

Antipas (86)

Antipas (86)

“Für mich ist es zu spät, glücklich zu sein.”

Antipas (86)

Antipas lebt in einem kleinen Dorf auf der Insel Mindanao. Er war früher Bauer. Von seinen insgesamt 20 Kindern leben heute noch 14. Seine Frau ist vor ein paar Jahren gestorben. Warum er so alt geworden ist? „Das ist Gottes Wille!“, sagt er.

Er kommt heute wegen seines Hustens zur Sprechstunde der Rolling Clinic und muss wegen Verdachts auf Tuberkulose einen Sputumtest machen.

Mario (17)

Mario (17)

“Ich bin glücklich, wenn ich mit meinen Freunden zusammen bin. Wir spielen meistens zusammen Basketball.”

Mario (17)

Mario wohnt in den Bergen von Cabanglasan.

“Mich macht es glücklich, eine Familie zu haben. Ich habe fünf Geschwister und lebe noch bei meinen Eltern. In ein paar Wochen werde ich selbst Mutter.”

Rose Jean (21)

Rose Jean (21)

Rose Jean (21)

Rose Jean war bis zur ersten Highschool-Klasse in der Schule, beenden konnte sie sie aus finanziellen Gründen nicht. Ihr Vater ist Farmer, ihre Mutter Hausfrau. Ich treffe Rose Jean im Haus ihrer Eltern. Sie kocht das Mittagessen und hat sichtlich Freude an der Hausarbeit. Rose Jean wird in ein paar Wochen in die nächstgrößere Stadt Cabanglasan fahren, um dort ihr Baby zu bekommen. Danach wird sie den Vater des Kindes heiraten und zu ihm ziehen. Sie freut sich auf eine eigene große Familie.

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